Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 10 Milligramm Zink pro Tag, die über die Nahrung aufgenommen werden sollten.  Wer raucht, die Pille nimmt, regelmäßig Abführmittel schluckt oder öfter Radikaldiäten macht sollte besonders auf eine ausreichende Zufuhr achten. 

Das Spurenelement ist am Aufbau von Sexualhormonen beteiligt und beeinflußt die Fruchtbarkeit. Bei Frauen führt Zinkmangel zu Zyklusstörungen und die Chancen für eine Empfängnis sinken. Sind Männer schlecht mit Zink versorgt, werden nicht genug Testosteron und Spermien produziert. Eine Vielzahl von Studien hat gezeigt, daß Zink in solchen Fällen den Hormonspiegel wieder ansteigen läßt, die Potenz verbessert und schließlich auch die Zahl der Spermien erhöht. 

Schwangere brauchen mehr Nährstoffe. Neben Folsäure, Jod, Eisen oder Magnesium kommt es dabei vor allem auf Zink an. Stimmt die Zinkversorgung der Mutter, verringert sich das Risiko für Fehlgeburten oder vorzeitige Wehen. Die Babys haben ein höheres Geburtsgewicht und deutlich seltener Fehlbildungen. Ob Schwangere generell Zinkpräparate nehmen sollen, ist aber umstritten. 

Zinkquellen sind:

Fleisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte und Eier sind die besten Zinkquellen. Das in Fleisch enthaltene Eisen und das in Milchprodukten enthaltene Calcium behindern allerdings die Zink-Resorption. In Vollkornbrot, Nüssen und Gemüse ist  das Spurenelement nur in geringen Mengen vorhanden. Außerdem kann der Körper Zink aus pflanzlichen Quellen nicht gut aufnehmen.
 

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