Start Allgemein Das Gesundheitssystem Der Wettbewerb im Gesundheitswesen
Der Wettbewerb im Gesundheitswesen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Schirrmann   

   Der Wettbewerb?

Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen soll vor allem mehr Bedarfsgerechtigkeit, eine bessere Qualität, mehr Effizienz, geringere Kosten sowie weniger Bürokratie bringen. Dazu ist es aber notwendig, dass sich der Wettbewerbsgedanke in allen Bereichen des Gesundheitswesens stärker durchsetzt. Nun es ist schwierig, da es diesen Ansatz bisher nicht gab. Es bedeutet aber auch vorhandene Strukturen aufzubrechen und ein Miteinander zu schaffen.

Deshalb sollte es kein Wettbewerb zwischen konkurierenden Parteien sein, sondern ein Miteinander zum Wohle des Patienten und des Gesundheitswesens. Denn nur ein gemeinsammes Arbeiten "Hand in Hand" kann unser Gesundheitswesen leistungsfähiger werden und in der Zukunft auch bezahlbar bleiben. 

Um die Bezahlbarkeit auch in Zukunft gewährleisten zu können, müssen die Dienstleister im Gesundheitswesen stärker zusammenarbeiten und den Standesdünkel ablegen. So sollte es in der Zukunft -und das möglichst bald- eine effizientere Zusammenarbeit zwischen den Krankenkassen, zwischen den Anbietern medizinischer Leistungen und im Verhältnis der Krankenkassen zu den Leistungserbringern - Ärzten, Krankenhäusern, Apothekern, Pflegediensten, Pflegeheimen und anderen Dienstleistern im Gesundheitswesen - geben. 

Nicht vergessen möchte ich die Pharmaindustrie. Für diese Industrie ist Deutschland ein Schlaraffenland. Bei uns werden die Medikamente zu horenden Preisen vertrieben. Nun verständlich ist das schon. Unsere Politik hat ja die Rahmenbedingungen für diese Hochpreispolitik geschaffen. Jeder nimmt das was er bekommen kann. In Deuschland ist eben am meisten zu holen. Beründet wird der hohe Preis durch die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten. Wir alle haben schon erlebt, dass die Medikament im Ausland um ein vielfaches preiswerter sind. Werden etwa die Kosten aus F & E nicht auf die anderen Länder (Absatzmärkte) umgelegt?

Wie kommt der Preisunterschied zu stande? Andere Länder andere Sitten. Da es möglich ist neue Produkte zu hohen Preisen in den deutschen Markt einzuführen, geht die Pharmaindustrie mit diesem hohen Preisniveau in Verhandlungen mit anderen Ländern. Dort wird um den Preis hart gerungen und so sind nach langen Verhandlungen die Produkte plötzlich preiswerter.

Hierraus sollten unsere Verantwortlichen lernen. Aber scheinbar liegt diesen Personen das "Feilschen" nicht im Blut. Man läst es geschehen, denn der Beitragszahler wird es schon richten!

Liebe Verantwortliche auch so kann man Kosten sparen um das Gesundkeitssystem bezahlbar zu machen und Wettbewerb herzustellen. Wann fangen Sie an? 

 

Aktualisiert ( Freitag, 22. Oktober 2010 um 13:34 )
 
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