Wettbewerb der Krankenkassen Drucken
Geschrieben von: Ulrich Schirrmann   

In einem gesunden Wettbewerb konkurrieren die gesetzlichen Krankenkassen darum, wer seinen Mitgliedern die beste Angebotsqualität zum bestmöglichen Preis machen kann. Die Kassen haben vielfältige Möglichkeiten, die Qualität ihrer Angebote - über den gesetzlichen Leistungskatalog hinaus - zu steigern. Zum Beispiel im Rahmen von Integrierten Versorgungsformen oder mit dem Angebot von Wahltarifen.

Krankenkassen, die im Wettbewerb bestehen wollen, müssen sich darüber hinaus auch neuen Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit ihrer Strukturen und Verwaltungsabläufe stellen. Um für möglichst viele Versicherte attraktiv zu sein, müssen sie sich also bemühen, gute Qualität und guten Service anzubieten.

 

Damit die unterschiedliche Versichertenstruktur (Alter, Geschlecht, Anzahl der beitragsfrei Mitversicherten) und damit der unterschiedliche finanzielle Aufwand nicht zu Wettbewerbsnachteilen oder -vorteilen führt, gibt es einen finanziellen Ausgleich zwischen den Kassen. Der so genannte Risikostrukturausgleich (RSA) sorgt dafür, dass für die Kassen weitgehend gleiche Wettbewerbsbedingungen hergestellt werden.