Atemwege, Hals Knochen, Gelenke
Augen Kopf
Blase, Prostata Magen, Darm
Fieber Ohren
Gefäße, Adern, Blut, Herz,  Organe, innere
Haut, Nägel Zähne

 

Husten, Bronchen
Frische Holunderbeeren in wenig Wasser etwa 15 Minuten kochen, durch ein Sieb streichen, gleiche Menge Gelierzucker hinzufügen, weitere 5 Minuten kochen und dann auf kleiner Flamme noch einige Zeit köcheln lassen bis die Masse geliert. Die "Marmelade"  in Milch geben und mit kleinen Schlucken trinken. Hilft bei Erkältung und Bronchitis.
Dagmar Kruhs, Berlin
Halsschmerzen
100 g Blätter der schwarzen Johannisbeere in 1/2 Liter Wasser kochen. Durch Sieb in Aufbewahrungsgefäß geben. 1 El. davon in 1 Glas Wasser geben (0,2) und damit gurgeln. Gut bei Halsweh und Heiserkeit, als Mundspülung auch bei Zahnschmerzen.

Handvoll Himbeerblätter 10 Min. in 1 Liter kochendem Wasser ziehen lassen. Durch Sieb in Aufbewahrungsgefäß geben. Gurgeln und Mund spülen hilft bei Entzündungen der Mandeln und des Zahnfleisches.

Dagmar Kruhs, Berlin
Viel Salz in ein Glas Wasser rühren und in kleinen Portionen gurgeln, nicht schlucken! Anschließend mit klarem Wasser den Mund ausspülen.
Sigrid Marks, Oberhausen
zurück

Augen
Carotin ist gut für die Augen. Das Vitamin ß-Carotin wird bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt, über den Blutkreislauf in die Sehzellen transportiert, dort in „Sehpurpur“ (Retinylaldehyd) umgewandelt und in den Stäbchen der Netzhaut eingelagert. Lichtstrahlen, die auf die Stäbchen treffen, wandeln das Aldehyd wieder in Vitamin A um, das einen Nervenimpuls aussendet und damit das Sehen für Farbe und hell-dunkel ermöglicht. Ein Mangel an Vitamin A  kann z. B. zur Nachtblindheit führen. Außerdem spielt ß-Carotin als „Radikalfänger“ eine Rolle bei der Vermeidung der Linsentrübung durch aggressive UV-Strahlung. Das Fortschreiten der Alterserblindung läßt sich durch ausreichende Zufuhr von Carotin verzögern. Carotin ist enthalten in:  Leber, grünen und gelben Gemüsesorten (Paprika, Tomaten, Spinat), Milchprodukten sowie in gelben Obstsorten (z. B. Mango, Aprikosen)
zurück

Hämorrhoiden
Auf Wattebausch oder Tempotaschentuch soviel Eichenrinde-Extrakt wie möglich tröpfeln und auf die Hämorrhoiden legen. Über Nacht drauflassen und anwenden bis sie verschwunden sind.
Herrmann Anders, Gelsenkirchen
zurück

Grippe
Eukalyptusblätter, Holunderblüten und Weidenrinde zu gleichen Teilen gut mischen.  2 EL der Mischung mit 1/4 l Wasser kalt ansetzen und aufkochen lassen. 10 Minuten ziehen lassen. Durch Sieb in Thermoskanne füllen und jede Stunde einen Schluck trinken.
Maria Anders, Bottrop
Erkältung
1 Gl. heiße Milch – mit Bienenhonig gesüßt,  oder 1 Gl. heißer Tee mit Zitronensaft oder
1 Gl. heiße Zitrone - je nach Geschmack 1-2 Zitronen in 1 Gl. heißes Wasser geben, ggfls. mit Honig süßen, anschließend warm einpacken oder ab ins Bett.
Gudrun Koenen, Oberhausen
Schnupfen
ca. eine Handvoll Kamille mit 1/2 ltr. heißes Wasser überbrühen und nach ca. 10 Minuten den Dampf einatmen. Dabei ein großes Handtuch über den Kopf legen. Ein zusätzlich heißes Fußbad verstärkt die Wirkung.
Gudrun Koenen, Oberhausen
Schnupfen
Mehrere Zwiebeln in Ringe schneiden und über Nacht in Kopfhöhe stellen. Die frei werdenden Dämpfe lassen die Schleimhäute abschwellen.
Martina Laube, Westerstede
zurück

Massage
Benötigt wird eine mittelweiche Bürste möglichst mit Griffverlängerung. Begonnen wird die Massage mit strichförmigen oder kreisenden Bewegungen immer an der Außenseite des rechten Fußes. Von dort geht es an der Außenseite des Beines bis zum Oberschenkel hinauf. Anschließend ist die Innenseite des rechten Beines - ebenfalls am Fuß beginnend - an der Reihe. Dann folgen die rechte Hand, der rechte Unter- und Oberarm. Im nächsten Schritt folgt die linke Körperseite: Fuß, Unterschenkel, Oberschenkel, erst innen, dann außen. Anschließend linke Hand, Unterarm und Oberarm. Die Rückenmassage erstreckt sich über Kreuzbein und Gesäß.  Zum Schluß werden Hüften und Bauch gebürstet. Durch die Massage kommt es zur Gefäßerweiterung und verbesserten Gewebedurchblutung. Dadurch sinkt der Blutdruck. Die Massage am besten täglich durchführen.
Wolfgang Marks, Oberhausen
   .

Putzmittel für die Gefäße
Wissenschaftler gehen davon aus, daß der Konsum von täglich mehreren Tassen Grünen Tees der Krebsentstehung vorbeugen und die Ausbreitung von Krebs im Körper zumindest bremsen kann. Grüner Tee enthält Polyphenole. Das sind wirkungsvolle Antioxidantien. Sie verhindern Reaktionen mit aggressiven Sauerstoffmolekülen, die zur Entartung von Zellen führen können. Als Hauptvertreter der Antioxidantien im Grünen Tee ist Epigallokatechin-3-gallat (EGCG). Dieser Wirkstoff blockiert ein Enzym, das von Krebszellen benötigt wird, um sich im Gewebe auszubreiten und Metastasen zu bilden. EGCG und die anderen im Grünen Tee enthaltenen Polyphenole stoppen die Zellen im Zellzyklus und leiten den „programmierten Zelltod“ (Apoptose) ein. Um die positiven Eigenschaften voll auszunutzen, ist die richtige Zubereitung zu achten. Grüner Tee darf nur mit 60 bis 80 Grad heißem Wasser aufgegossen werden und nicht mehr als drei Minuten lang ziehen, um die Inhaltsstoffe nicht zu zerstören. Es werden zwei Teekannen verwendet. Die eine mit heißem Wasser vorwärmen; in die andere Kanne die Teeblätter - je Tasse einen gestrichenen - Teelöffel - geben. Wasser aufkochen, fünf Minuten stehenlassen, dann aufgießen, die Kanne verschließen und den Tee ziehen lassen. Zum Schluß den Tee durch ein Sieb in die vorgewärmte Kanne geben. 
 

Herz-Kreislauf Stabilisator
Neben ausreichender Bewegung ist eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung ist wichtig für die Gesundheit. Wenn dem Körper die Vitamine C und E sowie wichtige Mineralien in ausreichender Menge zugeführt werden, kann sie u.a. auch vor Herz-Kreislaufkrankheiten schützen,  Ein frischer Salat sollte deshalb zur täglichen Mahlzeit werden. Da unterschiedliche Farben der Gemüsesorten auf verschiedene Mineralstoffe hinweisen, sollte man den Salat aus verschiedenfarbigen Gemüsen herstellen, um eine "Rundumversorgung" zu gewährleisten. 
 

Schmiermittel für`s Blut
Das richtige Öl - darauf kommt es an: Olivenöl stellt eine natürliche Herz-Schutz-Medizin dar. Es enthält Vitamin E. Außerdem besitzt Olivenöl im Gegensatz zu den meisten anderen Pflanzenölen viele einfach ungesättigte Fettsäuren. Diese reduzieren das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, lassen aber das "gute" Cholesterin unangetastet. Olivenöl bekämpft darüber hinaus die Freien Radikale, die für die Oxydationsprozesse und Ablagerungen an den Gefäßwänden verantwortlich sind. Und: Olivenöl senkt den Blutdruck. 

Der tägliche Genuss von Olivenöl schützt deshalb vor Herzerkrankungen. Das beweisen Vergleichsstudien im Mittelmeerraum, wo traditionell reichlich Olivenöl verwendet wird und die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich geringer ist als anderswo. Zu z.B. Olivenöl-Salaten sollte man frische Säfte trinken, die viel Vitamin C enthalten, z.B. Grapefruitsaft, der außerdem noch den Cholesterinspiegel senkt. 
 

Leipziger Allerlei
Ozon ist ein Gas und natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre. Ozon sorgt beispielsweise dafür, daß der schädliche Anteil der UV -Strahlen der Sonne gefiltert wird. Es hat ein Sauerstoffatom mehr als der normale Sauerstoff und eine sehr hohe Oxidationswirkung. Ozontherapie wird bei folgenden Krankheiten eingesetzt: 

Arterielle- und cerebrale Durchblutungsstörungen, Abszesse, Dekubitus, Osteomyelitis, Fisteln, Colitis ulcerosa, Analfissuren, Akne, Herpes, Pilzinfektionen, Ekzeme, Psoriasis, Allergien, Rheuma, Gicht, Herz- und Kreislaufinsuffizienz, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Hörgeräusche, Hörsturz, Schwindel. 

Bei der Behandlung wird etwas Blut entnommen, mit Ozon versetzt und danach sofort wieder dem Körper zugeführt. Auf diese Weise stärkt Ozon das Immunsystem, ist durchblutungsfördernd, entgiftet die Leber und verbessert generell die Sauerstoffaufnahme.

Kombiniert mit Bewegung, z.B. Spazierengehen, Radfahren, kann die Wirkung der Ozontherapie verstärkt bzw. verlängert werden. 
 

zurück

Fußpilz
Mit Teebaumöl regelmäßig über längeren Zeitraum die Zehenzwischenräume einreiben. Hat sich gegen Fußpilz sehr gut bewährt.
Chris    , Berlin
Verbrennungen, Verbrühungen
Sauberen Schwamm angefeuchtet und sauber verpackt  ins Tiefkühlfach legen. Der gefrorene Schwamm wirkt auf Verbrennungen schmerzstillend und verhindert Brandblasen.
Uta König, Heilbronn


Wenn man sich an einem heißen Getränk den Mund verbrüht hat, hilft es, Butter zu lecken oder langsam süße Sahne zu schlürfen.

Hanne Lubitz, Duisburg
  Ist die Haut sehr trocken, neigt sie zu verstärkter Schuppung und Reizzuständen.Ist die Austrocknung fortgeschritten, kann es zu einem entzündlichen Ausschlag kommen. Weil trockene Haut sehr leicht rissig und spröde wird, können krankmachende Erreger leichter die Hornschichtbarriere durchbrechen und Entzündungen hervorrufen. Meist entsteht zusätzlich ein Juckreiz, der unerträglich werden kann. Durch das häufige Kratzen bei Reizungen werden der Haut zusätzlich Verletzungen zugefügt, die nicht mehr automatisch verheilen können. Der natürliche Schutzmechanismus ist außer Kraft gesetzt. 

Die Naturvölker der afrikanischen Savanne nutzen seit Generationen die Sheabutter, eine reine Pflanzencreme, als Hautpflege - und Hautschutzmittel. Sheabutter verfügt über einen außergewöhnlich hohen Anteil an unverseifbaren Bestandteile von 8 - 15 % und ist dennoch ölfrei. Dadurch hat sie eine lange Verweildauer in den Hautschichten, ohne einen Ölglanz zu hinterlassen. In den unverseiften Bestandteile sind Substanzen mit wundheilenden Eigenschaften enthalten, außerdem die wertvollen Vitamine E und F. Sheabutter ist unempfindlich gegenüber Bakterien und bleibt darum ohne Zusatz von Konservierungsstoffen lange Zeit haltbar.
 

s.  Ozon

zurück

 
 

Osteoporose
Zu wenig Kalzium und Vitamin D kann zu hohen Vorkommen von Osteoporose bei älteren Menschen beitragen. Auch im höheren Alter kann sich die gesteigerte Zufuhr dieser Nährstoffe positiv auf die Gesundheit auswirken. Mit der Einnahme von Kalzium und Vitamin D verbessert sich die Mineraldichte der Knochen. Folgende Lebensmittel enthalten viel Kalzium und sind daher sehr zu empfehlen: Käse, Joghurt, grünes Gemüse (Fenchel, Grünkohl, Brokkoli), Obst (Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren), Kräuter und Nüsse.
A. Grochowski, Wesel
Arthrose
Für Umschläge: 1-2 Teelöffel von getrockneten Pflanzenteilen der Beinwellpflanze mit siedendem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen. Umschläge um schmerzende Stelle wickeln.
Für Breiauflage: getrocknete Wurzeln der Beinwellpflanze zerkleinern, in Wasser etwas weich kochen, in ein Leinentuch abgießen, abkühlen lassen und dann auf die schmerzende Stelle legen.
A. Grochowski, Wesel
Rückenschmerzen
Brenn-Nessel-Tinktur zur äußeren Anwendung: zwei bis drei Handvoll Blätter in ein Glas geben und mit 30 bis 40-prozentigem Alkohol bedecken. Die Flasche verschließen und 4 bis 6 Wochen an einen warmen Ort stellen (ca. 30 °C). Die Flüssigkeit dann in eine dunkle Flasche filtern. Schmerzende Rückenpartien ein- bis zweimal täglich über eine Woche hinweg einreiben. 
A. Grochowski, Wesel
zurück

Kopfschmerzen
Die Arme bis über die Ellbogen in eine Wanne mit eiskaltem Wasser legen oder Nacken abwechselnd warm und kalt duschen.
Oder: entspannt zurücklehnen und Augen 5 Minuten schließen.

Nach einem Kater hilft am besten eine fettarme, aber gut gesalzene Brühe und reichlich Mineralwasser danach. Das gleicht den Salz- und Flüssigkeitsmangel aus, unter dem der Körper nach Alkoholgenuß leidet.

Ulrich Marks, Oberhausen
zurück

Blähungen, Bauchschmerzen
Bärlauch, Kornschnaps

Feingeschnittenen Bärlauch stampfen und in eine Literflasche mit Kornschnaps aufgießen. Den Schnaps drei Wochen an einen warmen Platz stellen und ziehen lassen. Anwendung nach Bedarf.

Gerlinde Becker, Ulm
Mundgeruch
Wenn Mundgeruch vom Magen kommt (besonders während diäten), hilft es, wenn man Wacholderbeeren, frische Petersilie oder Kaffeebohnen zerkaut. Frischer Zitronen- oder Orangensaft helfen auch.
Regina Brück, Mainz
Durchfall 
Eichenrinde und  Blutwurz  mit in Wasser verdünntem Wein kochen, abseihen und trinken. 
Hanne Lubitz, Duisburg
  Schwarzen Tee mit einer kleinen Prise Salz trinken und Bitterschokolade essen.
Coca-Cola trinken und Salzstangen essen hilft auch ganz gut
Ulrich Marks, Oberhausen
Darmträgheit 
Morgens auf nüchternen Magen ein Glas lauwarmes Wassertrinken oder 10 gr. Milchzucker in eine Tasse warme Milch rühren und trinken oder 2 Eßlöffel Milch, 2 Eßlöffel Apfelwein und 4 Tropfen Essig zu sich nehmen. 

Bei Kindern hilft Fencheltee oder Rhabarbersaft mit viel Honig.

Birgit Gerstenberger, Budenheim
 
zurück

Ohrenschmerzen
Wattebausch in erwärmtes Olivenöl tunken und das Ohr damit ausputzen - ruhig etwas Olivenöl im Ohr belassen.
Sigrid Marks, Oberhausen
zurück

 
 

Leber
Vom Blätterextrakt der Artischocke geht ein leberschützender, leberregenerationsfördernder und blutfettsenkender Effekt aus. Auch bei chronischen Verdauungsstörungen ist die Artischocke ein hervorragendes Naturheilmittel. 
zurück

 
 

Zahnschmerzen, Zahnfleisch
100 g Blätter der schwarzen Johannisbeere in 1/2 Liter Wasser kochen. Durch Sieb in Aufbewahrungsgefäß geben. 1 El. davon in 1 Glas Wasser geben (0,2) und damit gurgeln. Gut bei Halsweh und Heiserkeit, als Mundspülung auch bei Zahnschmerzen.

Handvoll Himbeerblätter 10 Min. in 1 Liter kochendem Wasser ziehen lassen. Durch Sieb in Aufbewahrungsgefäß geben. Gurgeln und Mund spülen hilft bei Entzündungen der Mandeln und des Zahnfleisches.

Dagmar Kruhs, Berlin


Wattestäbchen mit Nelkenöl tränken und Zahnfleisch rund um den schmerzenden Zahn oder das entzündete Zahnfleisch betupfen. Nelkenöl wirkt keimtötend und schmerzstillend. 
Geht auch: eine Gewürznelke längere Zeit zwischen die schmerzenden Zähne stecken.

Sigrid Marks, Oberhausen 


Backpulver ist nicht nur zum Backen gut. Es hat reinigende, polierende und deodorierende Wirkungt. Außerdem werden die sauren Bakterienrückstände neutralisiert:  Backpulver zügig mit ein wenig Wasser mischen, so daß eine pastenartige Masse entsteht. Die Paste entlang dem Zahnfleischrand auftragen. Anschließend die Zähne ohne Zahncreme ca.3 Minuten lang putzen (einmal wöchentlich).

Brigitte Bauer, Heidelberg
zum Anfang    zurück

 
 
home | alles über Pflege | pflegedienste | arbeit&soziales | lexikon | links | ernährung | pflegehilfsmittel | tipps qualitätssicherung | reise&kultur | senioren | gesundheit | wohnen | literatur | messe | verbände | fachhandel | presse | jobbörse | impressum  | anmeldung  | kontakt